Collie
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Herkunft:

 

 

 

Der Collie war einst Hütehund in Schottland. Queen Victoria (1819 - 1901) soll dafür gesorgt haben, dass aus dem schottischen Collie ein Modehund wurde, der gerne als eleganter Ausstellungshund gezeigt wurde. Im 2. Weltkrieg wurde er als Melde- und Sanitätshund eingesetzt. Berühmt wurde er letztlich durch die Fernsehserie Lassie. Der Collie will aber wie alle Hütehunde eine Aufgabe haben.

 

Körperbau:

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Der Körperbau ist geprägt von Kraft und Aktivität. Drei anerkannte Farben: zobelfarben-weiß, tricolour und blue-merle
Grösse: Widerrist: Rüden 56 bis 61 cm; Hündinnen 51 bis 56 cm.

 

Wesen:

 

 

 

 

Der Collie ist eine unkomplizierte Rasse, lerneifrig, ausdauernd und mit einem natürlichen Schutztrieb. Sein Bewegungsdrang ist gross, er ist kein Etagen- und Grossstadthund. Er wiederum will es seinen Leuten immer recht machen, man muss sich mit ihm beschäftigen und ihm eine Menge Liebe zuwenden. Er ist ein Hund, der mit seiner Famiile leben muss. Da er sehr leicht lernt - ohne Härte bitte - ist er auch ein Hund für Anfänger. Mit Kindern versteht er sich, wenn auch nicht so wie Lassie! Seine Bellfreudigkeit ist gross, doch zu bremsen.

 

Rassespezifische
Erkrankungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anfang der 80er Jahre ist bekannt, dass Collies auf bestimmte Medikamente empfindlich reagieren und sogar an ihnen sterben können. In Anlehnung an eines der für den Collie möglicherweise tödlichen Medikamente wurde damals derBegriff €ž”Ivermectin-empfindlicher Collie" geprägt. Beschrieben wurden Reaktionen von Bewegungsstörungen, Erbrechen und Koma bis hin zum Tod einzelner Tiere. Dabei fiel aber auch auf, dass andere Tiere derselben Rasse keinerlei Beeinträchtigungen zeigten. Im äusseren Erscheinungsbild konnten keine Unterschiede zwischen gefährdeten und ungefährdeten Tieren festgestellt werden. Intensive Forschungen der letzten zwanzig Jahre und vor allem die moderne Biotechnologie brachten den Beweis, dass der MDR1-Defekt Ursache dieser Empfindlichkeit und Ivermectin nur ein gefährlicher Wirkstoff von vielen ist. Auch für andere Hunde oder Menschen harmlose Mittel, wie Durchfallmittel, Antibiotika oder Herzmittel, können, je nach Wirkstoff, die beschriebenen Nebenwirkungen hervorrufen. Von allen Hunderassen, bei denen dieser Defekt auftaucht, sind die Collies am stärksten betroffen: 76 % besitzen mindestens ein defektes Gen. Das ergab eine Studie der Uni Gießen, die auch einen Bluttest auf den Defekt anbietet.

Collies zeigen darüber hinaus ein gehäuftes Auftreten der Dermatomyositis, einer genetisch bedingten Haut-Muskel-Erkrankung bei Junghunden. Die Collie Eye Anomaly ist nach ihrem Vorkommen bei der Rasse benannt.

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